Die Regeln werden wochenweise härter, das neue Bike ist nach einem Sturz außer Gefecht geht nächste Woche in die Werkstatt. Ich kämpfe täglich gegen Schluffi-Mode und Hungerast. Die beiden Straffungsoperationen in Kombination mit den Corona-Auswirkungen haben mich ordentlich zurückgeworfen und es ist schwer, das Gewicht zu halten. Mittlerweile steigt es leicht, wenn auch dabei der Muskelanteil deutlich ansteigt. Vom Sofaspeck (+2,5% Fettmasse seit April) komme ich nicht runter. Trotz genügend Know-How bewegt sich an dieser Front nichts. Klar, wenn das Gewicht steigt aufgrund von Muskelzuwachs, dann sinkt der prozentuale Fettanteil, aber er sinkt auch nur prozentual.
Eine kluge Lösung habe ich tatsächlich nicht parat, verfolge aber zwei Ansätze. Erstens stehe ich in direktem Austausch mit meinem Trainer. Wir versuchen so lange wie möglich Trainings – notfalls outdoor – hinzubekommen und haben wieder einen 14-tägigen Rhythmus festgelegt. Zeitgleich freunde ich mich aktuell mit meinem Black Roll Set an und werde statt den bisherigen Übungen vom Trainer die Kräftigungsübungen von Black Roll durchziehen. Dazu wird s demnächst einen kurzen Bericht geben inklusive Video. Hurra!
Unterstützend bleibt am Ende eine Regel: wer sich zu wenig bewegt, darf nicht zu viel essen! Der Kalorientracker ist auf 2000 Kalorien gestellt (knapp über meinem Grundbedarf) und lässt Spielraum zum tendenziellen Überziehen bis 2400 Kalorien bei höherer Alltagsbewegung. Sport erlaubt hier eine weitere Steigerung. Durchhalten gegen den Sofa-Blues ist also das Motto – im Lockdown mehr denn je!